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June 3 2011 6 03 /06 /June /2011 04:53

Allgemeine Beschreibung der Gurke

Gurke
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Arten von Gurken. Die Freilandgurke ist etwas kleiner und hat meist eine warzige Schale. Die Salatgurken werden auch als Gewächshaus- oder Schnurgurke bezeichnet. Sie haben eine Länge von etwa 40 – 50 cm, ihre Form ist walzenförmig, gerade und glatthäutig.

kami_gurke2_DW_Ver_1386916p.jpgSpanien und Deutschland beschuldigen sich wegen der Durchfall-Erreger auf Gurken gegenseitig. EHEC soll gefährlicher sein als die Schweinegrippe.Bei den mit dem EHEC-Erreger verseuchten Gurken gibt es möglicherweise eine neue Spur nach Holland. Eine der vier mit den Bakterien infizierten Hamburger Gurken soll eventuell aus den Niederlanden stammen.

Foto: dpa/DPA Beim Transport verunreinigt? Nach Untersuchungen des Hamburger Hygiene-Instituts befindet sich der EHEC-Erreger auf Gurken aus Spanien Die Hamburger Gesundheitsbehörde ermittelt. Aus der zuständigen niederländischen Behörde für Warenprüfung (VWA) hieß es freilich umgehend, solche Verdachtsfälle seien nicht bekannt. Womöglich handele es sich um ein Missverständnis, weil einer der in Spanien betroffenen Gemüsebauern Holländer sei.

Die Lieferung aus Spanien ist nach Ansicht des Herstellers Pepino Bio Frunet auf dem Weg von Spanien nach Deutschland verunreinigt worden. Ein Manager des Unternehmens, Javier Lopez, sagte der „Bild“-Zeitung: „Die Gurken wurden mit einem Lkw abgeholt und kamen am 15. Mai in Hamburg an. Am 16. bekamen wir eine E-Mail unseres Kunden, der uns mitteilte, dass die Gurken während des Transports heruntergefallen wären. Er teilte uns mit, dass er sie trotzdem auf dem Hamburger Großmarkt verkaufen wolle.“

Die Lieferung habe insgesamt aus 180 Boxen mit Gurken bestanden. Wurde der größte registrierte EHEC-Ausbruch in Deutschland durch Gurken ausgelöst, die beim Transport auf den Boden fielen? Und wenn ja, wo ist das geschehen? In Spanien, Deutschland, unterwegs?

Xavier Luiz von der andalusischen Agrarkooperative Parafruts sagte „Welt Online“: „Wir sind uns über den Imageschaden solcher Meldungen bewusst. Das wäre schrecklich für Andalusien, wenn sich der Verdacht bestätigt,und unsere Gurken nicht mehr in Deutschland verkauft werden. Wir kontrollieren hier sehr streng alle Produkte, die exportiert werden. Ich habe allerdings schon von Fällen gehört, bei denen Fäkalabwässer verwendet wurden. Wir nehmen nur Trinkwasser aus der öffentlichen Wasserversorgung.“

Anzeige Es sei auch möglich, „dass sich durch das Verschweißen der Salate in Tüten bestimmte Bakterien vermehren können. Es ist ja auch sehr heiß geworden, und das Klima begünstigt die Bildung von Bakterien.“

110526_gurke_DW_So_1385948l.jpgBundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) setzte sich am Freitag mit ihrer spanischen Amtskollegin in Verbindung. Über die Ursache und den Ort der Verunreinigung – „in Spanien, auf dem Transportweg oder in Deutschland“ – existierten bislang nur Spekulationen.

Irreparabler Schaden für Spanien

Spanien hat inzwischen eine Untersuchung eingeleitet und sich mit zwei Agrarbetrieben in Verbindung gesetzt, die die Gurken möglicherweise geliefert hatten. Es sei nicht auszuschließen, dass die Gurken in Deutschland verunreinigt worden seien, erklärte das Madrider Ministerium. Dass in der Angelegenheit mit dem Finger auf Spanien gezeigt werde, könne „irreparable Schäden für die Branche“ der Gemüsebauern im Land bedeuten, kritisierte Landwirtschaftsministerin Rosa Aguilar.

„Unsere Sicherheits- und Qualitätsstandards sind außerordentlich hoch.“ Aigner ließ die Äußerung ihrer spanischen Amtskollegin unkommentiert. Sie betonte: „Klar ist, belastete Produkte müssen unverzüglich vom Markt genommen werden.“ Bereits am vergangenen Wochenende habe das Berliner Agrarministerium einen Krisenstab eingerichtet.

Eine Verunreinigung sei nicht auszuschließen, wenn die Ware auf den Boden gefallen wäre, sagte Niels Bandick, Experte für Lebensmittelhygiene beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Zugleich hält er die Vermutung des spanischen Erzeugers aber für unwahrscheinlich. „Es erklärt noch nicht, wie es dann zu einem Ausbruch in diesem Umfang gekommen ist.“

1000 Verdachtsfälle in Deutschland

Die Zahl der bestätigten und der EHEC-Verdachtsfälle ist am Freitag auf bundesweit rund 1000 gestiegen. Innerhalb eines Tages sind 60 neue Fälle mit dem lebensgefährlichen hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) dazugekommen, wie der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Reinhard Burger, sagte.

Zur Erklärung: HUS ist der schwere Verlauf einer EHEC-Infektion. Bei dem Syndrom können giftige Stoffwechselprodukte des Bakteriums zu Nierenschäden führen. Von Entwarnung könne keine Rede sein, so Burger, auch wenn das Bakterium in Hamburg an vier Salatgurken habe nachgewiesen können, von denen drei aus Spanien stammten. Es müssten jetzt weiter die Infektionsketten aufgeklärt werden, um zu sehen, von welchen weiteren Lebensmitteln der Erreger stamme. „Wir haben nach wie vor eine steigende Zahl von Infektionsfällen. Deshalb ist weiter Vorsicht und Besonnenheit geboten“, bestätigte Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) „Welt Online“.

Das Robert Koch Institut und das Bundesinstitut für Risikobewertung haben empfohlen, bis auf weiteres Tomaten, Salatgurken und Blattsalate insbesondere in Norddeutschland nicht roh zu verzehren. „Diese Empfehlung sollten die Menschen beachten. Und wer bei sich Anzeichen eines blutigen Durchfalls feststellt, sollte sofort einen Arzt aufsuchen“, betonte Bahr. Er empfehle zudem, auf Hygiene zu achten und regelmäßig die Hände zu waschen.

Er empfehle zudem, auf Hygiene zu achten und regelmäßig die Hände zu waschen. Zum Problem, dass der Erreger offenbar resistent gegen viele Antibiotika, sagte der Minister: „Das zeigt, wie wichtig der Aktionsplan der Bundesregierung ist, mit dem Antibiotika-Resistenzen vermieden werden sollen. Wenn sich die Lage beruhigt hat, müssen wir genau untersuchen, wie es zu der Resistenz im konkreten Fall gekommen ist. Insofern ist es gut, dass Antibiotika bei der Therapie der jetzt von EHEC Betroffenen keine große Rolle spielen.“

Bislang werden sechs Todesfälle mit dem Darmbakterium in Verbindung gebracht. Bei einem in Hamburg tot aufgefunden Mann hatte am Donnerstag die Obduktion ergeben, dass der 38-Jährige an einer Durchfallerkrankung gelitten hat. Eine Seniorin aus Cuxhaven starb am Freitagmorgen in einem Bremer Krankenhaus, wie das Gesundheitsministerium in Niedersachsen meldete. Auch bei der 1934 geborenen Frau war eine HUS-Infektion nachgewiesen. Dem Robert-Koch-Institut zufolge erkrankten von der zweiten Maiwoche bis 25.Mai insgesamt 214 Menschen an HUS. Normalerweise treten in Deutschland jährlich nur bis zu 60 Fälle auf.

Mittlerweile sind alle Bundesländer betroffen. Auch in Europa breitet sich das Darmbakterium aus. So sind in Dänemark und Schweden bis zum Wochenende mehr als 30 Krankheitsfälle nachgewiesen worden, berichteten die Gesundheitsbehörden in Kopenhagen und Stockholm. Alle Betroffenen waren zuvor in Deutschland auf Reisen. In Österreich sind zwei deutsche Radreisende mit Verdacht auf eine Infektion mit dem EHEC-Keim ins Krankenhaus eingeliefert worden.

 

 

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